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Terroir

Die Qualität der Weine entsteht im Weinberg.



Kapellenberg
Der Kapellenberg liegt direkt an der Spitze des Maindreiecks. Die alte Frickenhäuser Lage erstreckt sich östlich des Ortes unmittelbar am Main entlang. Der Weinberg, mit einer Hangneigung von 60% blickt über ein besonders schmales Stück des Maintals hinweg nach Süden. Die Reben stehen dort auf dem im Trias entstandenen Verwitterungsmaterial des oberen Muschelkalks.

Das Herzstück des Kapellenbergs liegt direkt unterhalb der Valentinus Kapelle. 1699 wurde sie mitten in den Weinbergen erbaut und eingeweiht. Der durch eine Lähmung an das Bett gefesselte Frickenhäuser Bürgermeister Valentin Zang schwor, im Falle einer Genesung, eine kleine Kapelle bauen zu lassen. Der Legende nach wurde er nach zwei Jahren "auf wunderbare Weise" von seinem Leid befreit. So gibt die Valentinus Kapelle der Frickenhäuser Weinlage seit über 300 Jahren ihren Namen.

  

Johannisberg
Der Johannisberg liegt östlich von Thüngersheim. Die Lage besteht aus mehreren kleinen Seitentälern mit Süd- bis Südöstlicher Exposition, bis zu den westlich abfallenden Hängen ins Maintal. Oberhalb der Weinberge liegt ein Waldgürtel, der vor kalten Ostwinden schützt. Die Weinberge liegen 200 bis 330 m über NN hoch und sind bis über 60% steil.

Die Geologische Formation in Thüngersheim ist geprägt vom Übergang des oberen Buntsandsteines hin zum unteren Muschelkalk. Durch diese Besonderheit, auch Thüngersheimer Sattel genannt , bestehen die Böden des Thüngersheimer Johannisbergs aus dem vor ca. 235 Millonen Jahren im Trias entstanden Wellenkalk der stellenweise noch von Buntsandstein durchzogen ist. Dieser Untergrund ist stark zerklüftet, trocken und dadurch sehr leicht erwärmbar.


 
Anbau
Unsere Philosophie des Weinmachens lässt sich einfach zusammenfassen: Integrierter, naturnaher Weinanbau mit vorwiegend traditionellen Rebsorten - nach den Richtlinien des VDP - auf fränkischen Spitzenlagen.

Die Qualität der Weine wächst im Weinberg! Deshalb wird bereits beim Rebschnitt eine starke Fruchtkorrektur vorgenommen. Unterstützt wird diese Selektion von einer Traubenkorrektur im Sommer. Ziel ist es je nach Weintyp einen Ertrag zwischen 30 - 70 Hektoliter pro Hektar zu erreichen.

Die Trauben werden grundsätzlich von Hand gelesen. Dabei werden sie nach ihrem jeweiligen Reifegrad und Gesundheitszustand für die verschiedenen Weinqualitäten sortiert.


Ausbau
Die Traubenpressung wird möglichst schnell durchgeführt und wirkt so besonders schonend. Im nächsten Arbeitsschritt wird der frische Traubenmost durch natürliche Sedimentation gereinigt.

Es folgt die kontrollierte temperaturgesteuerte Gärführung mit anschließendem langen Lager auf der Feinhefe.

Die erste Filtration erfolgt im Februar/März des darauffolgenden Jahres. Wir geben den Weinen Zeit sich zu entwickeln. Die Weine selbst bestimmen die jeweiligen Schritte ihrer Vinifikation.


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Slowfood

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